Die dämpfenden Elemente mildern die Wucht des Aufpralls beim Laufen im Fersen- und Vorfußbereich. Sie werden entweder direkt in der Zwischensohle eingebaut, in der Laufsohle oder zwischen beiden platziert. Jeder Hersteller hat prinzipiell sein ganz spezielles Dämpfungssystem. Beim Laufschuh ist die Zwischen- oder Mittelsohle der zentrale Dämpfungsträger. Sie übernimmt mehr als die Hälfte der Dämpfungseigenschaften eines Schuhs. Die Zwischensohle befindet sich zwischen Außensohle und Schaft, also dem Oberteil des Schuhs. Meistens besteht sie aus so genanntem Ethylenvinylacetat, der in verschiedenen Härtegraden hergestellt wird. Auf diese Weise kann die Dämpfung beeinflusst werden.
Der Schaum benötigt seine Zeit, um nach einer Belastung seine volle Dämpfungsfähigkeit wieder zu erlangen. Auch ist zu unterscheiden, ob die Laufaktivitäten auf weichen, gut federnden Böden wie zum Beispiel Wiesen oder Wald stattfinden oder aber mehr ausgerichtet für Asphalt- und Steinböden sind.

Durch das richtige Dämpfen soll die durch das Abstützen des Fußes auf den Boden auftretende Kraftspitze so stark wie möglich verringert werden. Die natürliche menschliche Dämpfung ist nicht ausreichend, um den Körper vor Verletzungen beim Laufen oder falschen Bewegungen oftmals zu schützen. Ein gutes Dämpfungssystem ist sehr wichtig für Läufer. Ein gut gedämpfter Schuh ist wichtiger als jedermann glauben mag. Dämpfung durch Schaumgummi, Ethylenvinylacetat oder einer Kombination aus letzterem und anderem Schaumgummi sind bekannt. Ebenso zahlreich sind die Materialen der Dämpfungselemente, die in die Zwischensohle integriert werden. Die Zwischensohle übernimmt den größten Teil der Dämpfung. Weitere Dämpfungskissen, etwas im stark belasteten Fersen- und Vorfußbereich, machen den Rest aus. So werden Läufer unterstützt und die Laufschuhe sorgen für mehr Komfort. Selbst dem ist natürlich die Lebensdauer eines Schuhs voraussichtlich in bessere Aussicht gestellt.